Wasserstoffland Deutschland – aktuelle Projekte

Referenzen

Wir stel­­len Ih­­nen Pro­­jek­­te vor – von der Pro­duk­ti­on über den Trans­­port und der Spei­­che­­rung bis zur Nut­­zung –, die die Trans­for­ma­ti­ons­kraft des Was­ser­stoff­lands Deutsch­land de­mons­trie­ren. Mit in­­no­­va­­ti­­ven Lö­­sun­­gen, maß­­ge­­schnei­­der­­ten Tech­­no­­lo­­gien und viel Pio­­nier­­geist ge­­hen Un­­ter­­neh­­men vo­­ran.

  • Das GET H2 Nukleus Projekt

    Das GET H2 Nukleus Pro­jekt von bp, Evonik, Nowega, OGE und RWE Ge­ne­ra­tion will die ers­te öf­fent­lich zu­gäng­li­che Was­ser­stoff­in­fra­struk­tur in Deutsch­land schaffen. Das rund 130 Ki­lo­me­ter lan­ge Netz ver­bin­det die Pro­duk­tion von grü­nem Was­ser­stoff in Lin­gen mit in­dus­tri­el­len Ab­neh­mern in Nie­der­sach­sen und Nord­rhein-West­fa­len.

  • Hy4Chem

    Das Hy4Chem Pro­jekt ist eine be­deu­ten­de Ini­ti­a­ti­ve von BASF und Siemens Energy zur För­de­rung der Was­ser­stoff­wirt­schaft und zur De­kar­bo­ni­sie­rung der che­mi­schen Pro­duk­tion. Mit ei­nem 54-Me­ga­watt Pro­to­nen­aus­tausch­mem­bran (PEM) Elek­tro­ly­seur wird das Pro­jekt am BASF-Stand­ort Lud­wigs­ha­fen grü­nen Was­ser­stoff er­zeu­gen.

  • Hyperlink

    Das Hy­per­link-Pro­jekt von Gasunie ist eine Ini­ti­a­ti­ve zum Auf­bau ei­nes um­fas­sen­den Was­ser­stoff­net­zes in Nord- und West­deutsch­land. Ziel des Pro­jekts ist es, eine 660 Ki­lo­me­ter lan­ge In­fra­struk­tur zu schaf­fen, die wich­ti­ge in­dus­tri­el­le Re­gi­o­nen mit­einan­der ver­bin­det und grü­ne Was­ser­stoff­im­por­te aus den Nie­der­lan­den, Dä­ne­mark und Nor­we­gen er­mög­licht.

  • BMW: Nachhaltige Produktion

    BMW setzt auf grü­nen Was­ser­stoff, um die Pro­duk­tion am Stand­ort Leip­zig nach­hal­tig und wirt­schaft­lich zu ge­stal­ten. Die La­ckie­re­rei nutzt be­reits bi­va­len­te Bren­ner, die auch mit Was­ser­stoff be­trie­ben wer­den kön­nen. Die­ser Um­stieg er­for­dert nur mi­ni­ma­le An­pas­sun­gen und kann wäh­rend des lau­fen­den Be­triebs er­fol­gen.

  • CO2-arme Stahlproduktion in Salzgitter

    Das Trans­for­ma­tions­pro­gramm zielt auf eine na­he­zu CO2-freie Stahl­pro­duk­tion ab und wird in drei Stu­fen um­ge­setzt. Die ers­te Stu­fe soll Ende 2025 in Be­trieb ge­hen und um­fasst eine Di­rekt­re­duk­tions­an­la­ge, einen Elek­tro­licht­bo­gen­ofen und eine 100-MW-Elek­tro­ly­se­an­la­ge zur Was­ser­stoff­her­stel­lung.

  • Das Küstenkraftwerk Kiel

    Das Küs­ten­kraft­werk Kiel, be­trie­ben von den Stadt­wer­ken Kiel, ist ein mo­der­nes Gas­mo­to­ren-Heiz­kraft­werk, das seit En­de 2019 in Be­trieb ist. Mit ei­ner elek­tri­schen Leis­tung von 190 MW und ei­ner ther­mi­schen Leis­tung von 192 MW si­chert es die Strom- und Wär­me­ver­sor­gung für über 73.500 Haus­hal­te in der Re­gion Kiel.

  • Elektrolyseanlage in Wunsiedel

    WUN H2 GmbH wurde 2021 von Rießner-Gase GmbH, Siemens Project Ventures GmbH und den Stadt­wer­ken Wun­sie­del als Joint Venture ge­grün­det. Ziel ist die Pla­nung, der Bau und der Be­trieb des größ­ten Ener­gie­spei­chers Bayerns. Zum Zeit­punkt der In­be­trieb­nah­me im Sep­tem­ber 2022 ist die An­la­ge eine der größ­ten in Deutsch­land und Eu­ro­pa.

  • Energiepark Bad Lauchstädt

    Im Ener­gie­park Bad Lauch­städt wird die in­tel­li­gen­te Er­zeu­gung von grü­nem Was­ser­stoff aus Wind­strom so­wie des­sen Spei­che­rung, Trans­port, Ver­mark­tung und Nut­zung in Mit­tel­deutsch­land groß­tech­nisch er­probt. Der Ener­gie­park bil­det da­mit deutsch­land­weit die ers­te voll­stän­di­ge H2-Wert­schöp­fungs­ket­te in ei­nem ge­schlos­se­nen Kreis­lauf ab.

  • H2ercules-Initiative

    Die H2ercules-Ini­ti­a­ti­ve hat das Ziel, bis 2030 das Herz­stück für die Was­ser­stoff­in­fra­struk­tur in Deutsch­land im XXL-For­mat ent­ste­hen zu las­sen. Da­für ar­bei­ten OGE, RWE und per­spek­ti­visch wei­te­re Part­ner wert­schöp­fungs­stu­fen­über­grei­fend zu­sam­men, um Ver­brau­cher im Sü­den und Wes­ten Deutsch­lands zü­gig mit Was­ser­stoff aus dem Nor­den ver­sor­gen zu kön­nen.

  • Internationale Partnerschaften für die Wasserstoffzukunft

    Als Schlüs­sel­ak­teur der Ener­gie­wen­de baut SEFE Brü­cken für sau­be­ren Was­ser­stoff zwi­schen glo­ba­len Pro­du­zen­ten und eu­ro­pä­i­schen Ver­brau­chen­den. Ge­mein­sam mit Part­nern wie Höegh Evi, ACWA Power und Eletrobras schafft SEFE in­no­va­ti­ve Im­port- und Trans­port­lö­sun­gen, die eine nach­hal­ti­ge Ener­gie­zu­kunft er­mög­li­chen. Die in­ter­na­ti­o­na­len Part­ner­schaf­ten sind ein wich­ti­ger Schritt, um Was­ser­stoff als Schlüs­sel­ener­gie der Ener­gie­wen­de zu eta­blie­ren und eine sta­bi­le Ver­sor­gung der In­dus­trie zu ge­währ­leis­ten.

  • Aquaductus: Wasserstoffinfrastruktur in der Nordsee

    AquaDuctus ist eine Off­shore-Was­ser­stoff-Pipe­line der AquaVentus-Ini­ti­a­ti­ve und ver­bin­det die grü­nen Ener­gie­quel­len der Nord­see mit dem eu­ro­pä­i­schen Fest­land. Als „Important Project of Common European Interest (IPCEI)“ spielt sie eine Schlüs­sel­rol­le beim Auf­bau einer zu­kunfts­wei­sen­den Was­ser­stoff­in­fra­struk­tur und ver­knüpft eu­ro­pä­i­sche Pro­duk­ti­ons- und Ver­brauchs­zen­tren.

  • Krummhörn: Pionierprojekt von Uniper zur Wasserstoffspeicherung

    Hydrogen Pilot Cavern (HPC) Krumm­hörn ist ein weg­wei­sen­des Pro­jekt von Uniper zur Spei­che­rung von grü­nem Was­ser­stoff in einer eigens da­für ge­schaf­fe­nen Salz­ka­ver­ne. Es leis­tet ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Ent­wick­lung groß­tech­ni­scher Spei­cher­lö­sun­gen. Der Pro­be­be­trieb be­gann 2024, mit dem Ziel, bis 2030 eine Spei­cher­ka­pa­zi­tät von bis zu 600 GWh zu er­rei­chen.

  • Vorbildkraftwerk für Frankfurt: Kohleausstieg am HKW West

    Die Mainova baut das größ­te Frank­fur­ter Heiz­­kraft­­werk, das HKW West, um. Bis 2026 ent­ste­hen zwei neue, leis­tungs­fä­hi­ge Gas­tur­bi­nen­an­la­gen mit Ab­hit­ze­dampf­er­zeu­gern, die Wär­me und Strom gleich­zei­tig pro­du­zie­ren und be­reits für den Ein­satz von Was­ser­stoff vor­be­rei­tet sind.

  • H2Direkt: Mit 100% Wasserstoff direkt zum Kunden

    Die Trans­for­ma­tion der lo­ka­len Gas­ver­teil­net­ze auf grü­ne Ga­se wie Was­ser­stoff spielt für die Ener­gie­wen­de eine zen­tra­le Rol­le. Ener­gie Süd­bay­ern, Ener­gie­net­ze Bay­ern und Thü­ga ge­hen mit dem Pro­jekt H2Direkt vo­raus: Im Herbst 2023 ha­ben sie im bay­e­ri­schen Ho­hen­wart deutsch­land­weit erst­mals ein be­ste­hen­des Orts­netz mit an­ge­schlos­se­nen Pri­vat­kun­den auf 100 % Was­ser­stoff um­ge­stellt. Seit­dem wer­den zehn Haus­hal­te so­wie ein Ge­wer­be­kun­de über das um­ge­wid­me­te Netz mit H2 ver­sorgt. H2Direkt zeigt im klei­nen Maß­stab, aber in der Pra­xis und mit Er­folg, wie die Um­stel­lung der heu­ti­gen fos­si­len Gas­ver­sor­gung auf eine Was­ser­stoff-Ver­sor­gung er­fol­gen kann. Und das prin­zi­pi­ell für al­le Kun­den­grup­pen aus Haus­halt, Ge­wer­be und In­dus­trie.

  • Flow – Ein Wasserstoffprogramm für die Zukunft

    Flow – making hydrogen happen ist ein we­sent­li­cher Teil des deut­schen Was­ser­stoff-Kern­net­zes. Ers­te Lei­tungs­ab­schnit­te des leis­tungs­star­ken Pipe­line­sys­tems ste­hen ab 2025 für grü­nen Was­ser­stoff be­reit. Es be­schleu­nigt die Ener­gie­wen­de, senkt CO2-Emis­si­o­nen und er­öff­net der In­dus­trie neue Chan­cen für eine nach­hal­ti­ge Zu­kunft.

  • Rh2ein-Main Connect: Wasserstoffnetz für die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main

    Die Re­gi­o­nal­ver­sor­ger ENTEGA AG, Mainova AG, ESWE Ver­sor­gungs AG und Kraft­wer­ke Mainz-Wies­ba­den AG ha­ben sich mit wei­te­ren Part­nern zu­sam­men­ge­schlos­sen, um ein re­gi­o­na­les Was­ser­stoff-Ver­teil­netz zu ent­wi­ckeln. Ab 2028 sol­len ers­te Ab­schnit­te die­ses rund 300 Ki­lo­me­ter lan­gen Net­zes in Be­trieb ge­nom­men wer­den. Ab 2032 soll die lo­ka­le Wei­ter­ver­tei­lung des Was­ser­stoffs be­gin­nen: Hier geht es um eine suk­zes­si­ve Um­wid­mung der be­ste­hen­den In­fra­struk­tur von Erd­gas auf den voll­stän­di­gen Was­ser­stoff­ein­satz.

H2-Projekt-Karte Deutschland

Die Wasserstoffwirtschaft in Deutschland braucht Transparenz. Erzeuger und Verbraucher müssen einander kennen und sich vernetzen. Die Plattform „H2 Digital“ hat sich das zur Aufgabe gemacht. Machen auch Sie Ihr H2-Projekt sichtbar.

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Diana Frey
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