Anwendung von Wasserstoff in der Lackiererei von BMW am Standort Leipzig
Quelle: Jost Listemann/DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT

BMW: Wasserstoff in der Produktion

BMW setzt am Stand­ort Leip­zig auf Was­ser­stoff als Al­ter­na­ti­ve zu Erd­gas in der Pro­zess­wär­me­ver­sor­gung. Die La­ckie­re­rei nutzt be­reits bi­va­len­te Bren­ner, die so­wohl mit Erd­gas als auch mit Was­ser­stoff be­trie­ben wer­den kön­nen. Bei die­sen Bren­nern ist der Wech­sel zwi­schen den Brenn­stof­fen wäh­rend des lau­fen­den Be­triebs mög­lich. Zudem be­treibt BMW eine voll­au­to­ma­ti­sche Was­ser­stoff­tank­stel­le für in­ter­ne Trans­port­zü­ge.

Ne­ben dem Was­ser­stoff­ein­satz in der La­ckie­re­rei för­dert BMW auch die Nut­zung er­neu­er­ba­rer Ener­gien für die Strom­ver­sor­gung des Werks. Das Leip­zi­ger Werk plant zu­dem den An­schluss an das Was­ser­stoff­netz über eine ei­ge­ne Pipe­line. Die­se soll die lei­tungs­ge­bun­de­ne Ver­sor­gung er­mög­li­chen und den wei­te­ren Er­satz von Erd­gas in der Pro­duk­tion un­ter­stüt­zen.

Mit der Kom­bi­na­tion aus er­neu­er­ba­rem Strom und Was­ser­stoff ver­folgt BMW das Ziel, pro­duk­ti­ons­be­ding­te Emis­si­o­nen zu re­du­zie­ren. Die bi­va­len­ten Bren­ner er­mög­li­chen da­bei ei­nen fle­xib­len Brenn­stoff­ein­satz ent­spre­chend der Was­ser­stoff­ver­füg­bar­keit.

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