Deutschland, Wasserstoffland.
Wo Klima und Wirtschaft profitieren.

Ge­mein­sam ma­chen wir Deutsch­land zum Was­ser­stoff­land – weil Was­ser­stoff der Schlüs­sel für eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Wirt­schaft, eine er­folg­rei­che Trans­for­ma­tion und eine si­che­re Ener­gie­ver­sor­gung ist.

Deutsch­land ist ein Land der In­ge­nieu­re, des Fort­schritts und der In­no­va­ti­on. Aus­ge­hend vom Wirt­schafts­wun­der in den 1950ern sind ein­zig­ar­ti­ge in­dus­tri­el­le Wert­schöp­fungs­ket­ten mit höchs­ter Kom­ple­xi­tät ent­stan­den. Jetzt, im 21. Jahr­hun­dert, steht Deutsch­land er­neut vor ei­ner gro­ßen Auf­ga­be: der Trans­for­ma­tion zur Kli­ma­neu­tra­li­tät.

Mit un­se­rem Sys­tem-Know-how, un­se­rer in­dus­tri­el­len Stär­ke und un­se­rem En­gage­ment für Nach­hal­tig­keit ma­chen wir Was­ser­stoff zur tra­gen­den Säu­le – für eine kli­ma­neu­tra­le Wirt­schaft, für si­che­re Ar­beits­plät­ze und für eine zu­ver­läs­si­ge Ener­gie­ver­sor­gung. Deutsch­land wird da­mit Vor­rei­ter in einer Welt, in der Clean-Tech-Lö­sun­gen zu­neh­mend an Be­deu­tung ge­win­nen.

Mit dem Was­ser­stoff­kern­netz als An­ker­punkt einer eu­ro­pä­i­schen Was­ser­stoff­in­fra­struk­tur po­si­ti­o­nie­ren wir uns als zen­tra­le Dreh­schei­be für den in­ter­na­ti­o­na­len Was­ser­stoff­han­del. Die­ses stra­te­gi­sche Asset er­mög­licht nicht nur die si­che­re Ver­sor­gung un­se­rer In­dus­trie mit Was­ser­stoff, son­dern auch eine en­ge An­bin­dung an un­se­re eu­ro­pä­i­schen Part­ner.

Mit un­se­rer Wirt­schafts­kraft und ent­schlos­se­nem po­li­ti­schen Han­deln trei­ben wir den Auf­bau des Was­ser­stoff­mark­tes vo­ran. Ge­mein­sam ar­bei­ten wir ent­lang der ge­sam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te en­ga­giert und mu­tig für eine be­zahl­ba­re, sau­be­re, si­che­re und wirt­schaft­lich er­folg­rei­che Zu­kunft – für Deutsch­land und seine Part­ner.

  • Hydrogen Germany: Wo Klima und Wirtschaft profitieren.
  • Hydrogen Germany – SEFE: Wo am laufenden Band Innovation entsteht.
  • Hydrogen Germany – Uniper: Wo die Sonne auch im Winter wärmt.
  • Hydrogen Germany – OGE: Wo Vision schon Realität ist.
  • Hydrogen Germany – Ontras: Wo Wasserstoff von A bis Z Realität wird.
  • Wo Innovation Tradition hat.
  • Hydrogen Germany – Gascade: Wo die Zukunft schon in der Pipeline ist.
  • Hydrogen Germany – Rh2ein Main Connect: Wo Kohle gespart statt verbrannt wird.

Was hat Deutschland davon? 

Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Wirt­schafts­stand­orts

  • Deutsch­land hat sich das Ziel ge­setzt, bis 2045 kli­ma­neu­tral zu wer­den. Was­ser­stoff er­mög­licht die Trans­for­ma­tion be­ste­hen­der Pro­duk­tions­pro­zes­se, si­chert in­dus­tri­el­le und ge­werb­li­che Ar­beits­plät­ze und ver­hin­dert Stand­ort­ver­la­ge­run­gen.
  • Deut­sche Un­ter­neh­men ha­ben das Po­ten­zi­al, Tech­no­lo­gie­vor­rei­ter für H2-Clean-Tech-Lö­sun­gen zu wer­den und in­no­va­ti­ve Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien un­ter dem La­bel „H2-Tech Made in Germany“ welt­weit zu ex­por­tie­ren.
  • Deutsch­land wird zu ei­nem Mag­ne­ten für In­ves­ti­ti­o­nen in die Was­ser­stoff­wirt­schaft und mit­tel­fris­tig zum „Hydrogen Valley Europas“. Als in­ter­na­ti­o­na­le Han­dels­dreh­schei­be für Was­ser­stoff baut Deutsch­land stra­te­gi­sche Ener­gie­part­ner­schaf­ten auf.

Trans­for­ma­tion zur Kli­ma­neu­tra­li­tät

  • Für die Trans­for­ma­tion brau­chen wir Elek­tro­nen und Mo­le­kü­le, denn nicht al­le Be­rei­che/­Pro­zes­se las­sen sich sinn­voll elek­tri­fi­zie­ren. Ei­ni­ge in­dus­tri­el­le Pro­zes­se las­sen sich nur mit Was­ser­stoff kli­ma­neu­tral ge­stal­ten.
  • Was­ser­stoff hilft, den Wirt­schafts­stand­ort Deutsch­land zu de­kar­bo­ni­sie­ren, ohne Pro­duk­tion ins Aus­land zu ver­la­gern.
  • Das Was­ser­stoff-Kern­netz ist die Vo­raus­set­zung für den schnel­len Markt­hoch­lauf und sorgt da­für, dass In­dus­trie und Ge­wer­be an koh­len­stoff­ar­me Ener­gie kom­men.

Ver­sor­gungs­si­cher­heit / Re­si­lien­te Ener­gie­ver­sor­gung

  • Was­ser­stoff macht er­neu­er­ba­re Ener­gie spei­cher­bar und er­mög­licht eine fle­xib­le, wet­ter­un­ab­hän­gi­ge Ener­gie­ver­sor­gung.
  • Be­ste­hen­de In­fra­struk­tur kann wei­ter ge­nutzt wer­den – das spart Zeit und Kos­ten.
  • Was­ser­stoff-Pro­duk­tion in Deutsch­land und bei eu­ro­pä­i­schen Nach­barn.
  • Di­ver­si­fi­zier­te Be­zugs­quel­len und in­ter­na­ti­o­na­le Ko­ope­ra­ti­o­nen si­chern die Ener­gie­ver­sor­gung und ver­rin­gern geo­po­li­ti­sche Ab­hän­gig­kei­ten. Gleich­zei­tig kann sich Deutsch­land als ver­läss­li­cher Ab­neh­mer von Was­ser­stoff po­si­ti­o­nie­ren.

Was braucht es da­für?

Wir set­zen uns be­reits heu­te für ei­nen be­zahl­ba­ren und zü­gi­gen Hoch­lauf der Was­ser­stoff­wirt­schaft ein. Da­mit die­ser nach­hal­tig er­folg­reich ist, braucht es die rich­ti­gen po­li­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen.

Zen­tra­le Maß­nah­men für den Was­ser­stoff­hoch­lauf:

1. Er­hö­hung des Was­ser­stoff­an­ge­bots durch mehr Prag­ma­tis­mus

  • Un­bü­ro­kra­ti­sche EU-Re­geln für die Er­zeu­gung grü­nen Was­ser­stoffs
  • Er­zeu­gung, Im­port und fle­xib­le Nut­zung von blau­em Was­ser­stoff in der Hoch­lauf­pha­se er­mög­li­chen

2. Wirk­sa­me Ins­tru­men­te für den An­schub der Was­ser­stoff­nach­fra­ge

  • Am­bi­ti­o­nier­te Um­set­zung der RED III
  • Ge­ziel­te För­de­rung für Was­ser­stoff-Kun­den
  • Kon­se­quen­te Um­set­zung der Was­ser­stoff­stra­te­gien von Bund und Län­dern

3. Deutsch­land als Was­ser­stoff­dreh­schei­be eta­blie­ren

  • Schnel­le­re Ge­neh­mi­gun­gen durch ein ambi­ti­o­nier­tes Was­ser­stoff­be­schleu­ni­gungs­ge­setz
  • EU-Gas­markt­pa­ket mög­lichst zü­gig in na­ti­o­na­les Recht über­tra­gen
  • Auf­bau einer eu­ro­pä­i­schen Was­ser­stoff-In­fra­struk­tur und eines ein­heit­li­chen Bi­lan­zie­rungs­sys­tems mit dem Ziel eines li­qui­den Was­ser­stoff­mark­tes
  • In­ves­ti­ti­ons­si­cher­heit für Was­ser­stoff-In­fra­struk­tur in­klu­si­ve Ver­teil­net­zen und Spei­chern

Nur mit die­sen Maß­nah­men kann Was­ser­stoff als zen­tra­ler Bau­stein der Ener­gie­wen­de er­folg­reich eta­bliert wer­den.

  • Wo kommt der
    Wasserstoff her?

Wasserstoffland

Deutsch­land wird in den kom­men­den Jah­ren eine füh­ren­de Rol­le in der Was­ser­stoff­wirt­schaft ein­neh­men – doch der hei­mi­sche Be­darf wird weit über die ei­ge­ne Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät hi­naus­ge­hen. Das heißt, dass wir ne­ben der Was­ser­stoff­pro­duk­tion in Deutsch­land auch auf er­heb­li­che Men­gen an Im­por­ten an­ge­wie­sen sind, um die In­dus­trie mit er­neu­er­ba­rem und de­kar­bo­ni­sier­ten Was­ser­stoff zu ver­sor­gen und die Ener­gie­ver­sor­gung nach­hal­tig um­zu­ge­stal­ten.

Ein Groß­teil des künf­ti­gen Was­ser­stoffs wird aus eu­ro­pä­i­schen Nach­bar­län­dern so­wie von glo­ba­len Part­nern stam­men. Be­reits heu­te wer­den groß an­ge­leg­te Pipe­line­pro­jek­te vo­ran­ge­trieb­en, um Was­ser­stoff nach Deutsch­land zu trans­por­tie­ren. So wird bei­spiels­wei­se das Pro­jekt H2Med künf­tig Spa­nien und Frank­reich mit Deutsch­land ver­bin­den. So kön­nen vo­raus­sicht­lich bis zu zwei Mil­li­o­nen Ton­nen Was­ser­stoff pro Jahr aus Süd­eu­ro­pa im­por­tiert wer­den. Aus Nord­af­ri­ka über Ita­lien nach Mit­tel­eu­ro­pa sol­len über den SouthH2 Corridor künf­tig bis zu vier Mil­li­o­nen Ton­nen Was­ser­stoff jähr­lich komm­en.

Ne­ben die­sen eu­ro­pä­i­schen Im­port­we­gen wird Was­ser­stoff auch aus Über­see nach Deutsch­land ge­lan­gen. Über die be­ste­hen­den und ge­plan­ten LNG-Ter­mi­nals an den Küs­ten wer­den künf­tig auch was­ser­stoff­ba­sier­te Ener­gie­trä­ger wie Am­mo­ni­ak oder syn­the­ti­sche Kraft­stof­fe per Schiff im­por­tiert, um den stei­gen­den Be­darf zu de­cken.

Der Auf­bau die­ser in­ter­na­ti­o­na­len Was­ser­stoff­part­ner­schaf­ten ist ent­schei­dend, um Deutsch­land als füh­ren­de Was­ser­stoff­na­tion zu eta­blie­ren – mit einer si­che­ren, di­ver­si­fi­zier­ten und nach­hal­ti­gen Ver­sor­gung.

Best Cases

  • Internationale Partnerschaften für die Wasserstoffzukunft

    Als Schlüs­sel­ak­teur der Ener­gie­wen­de baut SEFE Brü­cken für sau­be­ren Was­ser­stoff zwi­schen glo­ba­len Pro­du­zen­ten und eu­ro­pä­i­schen Ver­brau­chern. Ge­mein­sam mit Part­nern wie Höegh Evi, ACWA Power und Eletrobras schafft SEFE in­no­va­ti­ve Im­port- und Trans­port­lö­sun­gen, die eine nach­hal­ti­ge Ener­gie­zu­kunft er­mög­li­chen. Die in­ter­na­ti­o­na­len Part­ner­schaf­ten sind ein wich­ti­ger Schritt, um Was­ser­stoff als Schlüs­sel­ener­gie der Ener­gie­wen­de zu eta­blie­ren und eine sta­bi­le Ver­sor­gung der In­dus­trie zu ge­währ­leis­ten.

    SEFE Projekt-Referenz
  • Aquaductus: Wasserstoffinfrastruktur in der Nordsee

    AquaDuctus ist eine Off­shore-Was­ser­stoff-Pipe­line der AquaVentus-Ini­ti­a­ti­ve und ver­bin­det die grü­nen Ener­gie­quel­len der Nord­see mit dem eu­ro­pä­i­schen Fest­land. Als „Important Project of Common European Interest (IPCEI)“ spielt sie eine Schlüs­sel­rol­le beim Auf­bau einer zu­kunfts­wei­sen­den Was­ser­stoff­in­fra­struk­tur und ver­knüpft eu­ro­pä­i­sche Pro­duk­tions- und Ver­brauchs­zen­tren.

  • Wie wird der
    Wasserstoff verteilt?

Wasserstoffland

Da­mit Was­ser­stoff flä­chen­de­ckend für In­dus­trie, Mo­bi­li­tät und Ener­gie­ver­sor­gung nutz­bar wird, braucht es ein leis­tungs­fä­hi­ges Trans­port- und Ver­teil­netz. Die Bun­des­netz­agen­tur hat das von den Fern­lei­tungs­netz­be­trei­bern vor­ge­schla­ge­ne Was­ser­stoff-Kern­netz ge­neh­migt. Es um­fasst 9.040 Ki­lo­me­ter Pipe­line­lei­tun­gen, die bis 2032 schritt­wei­se in Be­trieb ge­nom­men wer­den sol­len.

Das Kern­netz wird zu 60 Pro­zent aus um­ge­stell­ten Erd­gas­lei­tun­gen be­ste­hen, wäh­rend 40 Pro­zent neu ge­baut wer­den müs­sen. Die ge­schätz­ten In­ves­ti­ti­ons­kos­ten be­lau­fen sich auf 18,9 Mil­li­ar­den Euro. Die­ses Kern­netz bil­det die Grund­la­ge für eine si­che­re Was­ser­stoff­ver­sor­gung in Deutsch­land und sorgt für eine di­rek­te An­bin­dung an die eu­ro­pä­i­schen Im­port­kor­ri­do­re.

Über das Ver­teil­netz wird das Gros der Ge­wer­be- und In­dus­trie­kun­den mit Was­ser­stoff ver­sorgt wer­den, aber auch vie­le Kraft­wer­ke der öf­fent­li­chen Ver­sor­gung und Block­heiz­kraft­wer­ke. Das be­ste­hen­de, über 550.000 Ki­lo­me­ter lan­ge Gas­ver­teil­netz ist be­reits größ­ten­teils „H2-ready“ und kann auf den Be­trieb mit Was­ser­stoff um­ge­rüs­tet werden

Ne­ben der Pipe­line-In­fra­struk­tur spie­len Was­ser­stoff­spei­cher eine ent­schei­den­de Rol­le. In Salz­ka­ver­nen – bei­spiels­wei­se in Nie­der­sach­sen, Nord­rhein-West­fa­len und Sach­sen-An­halt – wird Was­ser­stoff in gro­ßen Men­gen zwi­schen­ge­spei­chert. Die­se Spei­cher er­mög­li­chen es, An­ge­bot und Nach­fra­ge aus­zu­glei­chen und eine si­che­re Ver­sor­gung auch bei Pro­duk­tions- oder Trans­port­eng­päs­sen zu ge­währ­leis­ten.

Best Cases

  • H2ercules-Initiative

    Die H2ercules-Ini­­ti­­a­­ti­­ve hat das Ziel, bis 2030 das Herz­­stück für die Was­­ser­­stoff­­in­fra­­struk­­tur in Deutsch­­land im XXL-For­­mat ent­­ste­­hen zu las­­sen. Da­­für ar­­bei­­ten OGE, RWE und per­s­pek­­ti­­visch wei­­te­­re Part­­ner wert­­schöp­­fungs­­stu­­fen­­über­­grei­­fend zu­­sam­­men, um Ver­­brau­­cher im Sü­­den und Wes­­ten Deutsch­­lands zü­­gig mit Was­­ser­­stoff aus dem Nor­­den ver­­sor­­gen zu kön­­nen.

  • Rh2ein-Main Connect

    Die Re­gi­o­nal­ver­sor­ger ENTEGA AG, Mainova AG, ESWE Ver­sor­gungs AG und Kraft­wer­ke Mainz-Wies­ba­den AG ha­ben sich mit wei­te­ren Part­nern zu­sam­men­ge­schlos­sen, um ein re­gi­o­na­les Was­ser­stoff-Ver­teil­netz zu ent­wi­ckeln. Ab 2028 sol­len ers­te Ab­schnit­te die­ses rund 300 Ki­lo­me­ter lan­gen Net­zes in Be­trieb ge­nom­men wer­den. Ab 2032 soll die lo­ka­le Wei­ter­ver­tei­lung des Was­ser­stoffs be­gin­nen: Hier geht es um eine suk­zes­si­ve Um­wid­mung der be­ste­hen­den In­fra­struk­tur von Erd­gas auf den voll­stän­di­gen Was­ser­stoff­ein­satz.

  • Hyperlink: 660 Kilometer Wasserstoffinfrastruktur

    Das Hyperlink-Pro­­jekt von Gasunie ist eine Ini­­ti­­a­­ti­­ve zum Auf­­bau ei­nes um­­fas­­sen­­den Was­­ser­­stoff­­net­­zes in Nord- und West­­deutsch­­land. Ziel des Pro­­jekts ist es, eine 660 Ki­­lo­­me­­ter lan­­ge In­­fra­­struk­­tur zu schaf­­fen, die wich­­ti­­ge in­­dus­­tri­­el­­le Re­­gi­­o­­nen mit­­ei­­nan­­der ver­­bin­­det und grü­­ne Was­­ser­­stoff­­im­­por­­te aus den Nie­­der­lan­­den, Dä­­ne­­mark und Nor­­we­­gen er­­mög­­licht.

  • Krummhörn: Pionierprojekt von Uniper zur Wasserstoffspeicherung

    Hydrogen Pilot Cavern (HPC) Krumm­hörn ist ein weg­wei­sen­des Pro­jekt von Uniper zur Spei­che­rung von grü­nem Was­ser­stoff in ei­ner ei­gens da­für ge­schaf­fe­nen Salz­ka­ver­ne. Es leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ent­wick­lung groß­tech­ni­scher Spei­cher­lö­sun­gen. Der Pro­be­be­trieb be­gann 2024, mit dem Ziel bis 2030 eine Spei­cher­ka­pa­zi­tät von bis zu 600 GWh zu er­rei­chen.

  • H2Direkt: Mit 100% Wasserstoff direkt zum Kunden

    Die Trans­for­ma­tion der lo­ka­len Gas­ver­teil­net­ze auf grü­ne Gase wie Was­ser­stoff spielt für die Ener­gie­wen­de eine zen­tra­le Rolle. Ener­gie Süd­bay­ern, Ener­gie­net­ze Bay­ern und Thüga ge­hen mit dem Pro­jekt H2Direkt vo­raus: Im Herbst 2023 ha­ben sie im bay­e­ri­schen Ho­hen­wart deutsch­land­weit erst­mals ein be­ste­hen­des Orts­netz mit an­ge­schlos­se­nen Pri­vat­kun­den auf 100 % Was­ser­stoff um­ge­stellt. Seit­dem wer­den zehn Haus­hal­te so­wie ein Ge­wer­be­kun­de über das um­ge­wid­me­te Netz mit H2 ver­sorgt. H2Direkt zeigt im klei­nen Maß­stab, aber in der Pra­xis und mit Er­folg, wie die Um­stel­lung der heu­ti­gen fos­si­len Gas­ver­sor­gung auf eine Was­ser­stoff-Ver­sor­gung er­fol­gen kann. Und das prin­zi­pi­ell für al­le Kun­den­grup­pen aus Haus­halt, Ge­wer­be und In­dus­trie.

  • Flow – Das Wasserstoffnetz der Zukunft von GASCADE

    Flow – making hydrogen happen ist ein we­sent­li­cher Teil des deut­schen Was­ser­stoff-Kern­net­zes. Ers­te Lei­tungs­ab­schnit­te des leis­tungs­star­ken Pipe­line­sys­tems ste­hen ab 2025 für grü­nen Was­ser­stoff be­reit. Es be­schleu­nigt die Ener­gie­wen­de, senkt CO2-Emis­si­o­nen und er­öff­net der In­dus­trie neue Chan­cen für eine nach­hal­ti­ge Zu­kunft.

  • Wo wird der
    Wasserstoff verwendet?

Wasserstoffland

Deutsch­land braucht eine in­no­va­ti­ve, tech­no­lo­gisch fort­schritt­li­che und CO2-neu­tra­le In­dus­trie, die auf dem glo­ba­len Markt auch künf­tig wirt­schaft­lich mit­hal­ten kann. Durch die Ver­wen­dung von Was­ser­stoff bie­tet sich für die In­dus­trie ein enor­mes Po­ten­zi­al, bei ih­ren ener­gie­in­ten­si­ven Pro­zes­sen CO2 ein­zu­spa­ren.

Heu­te hän­gen 1,8 Mio. Ge­wer­be- und In­dus­trie­kun­den am Gas­ver­teil­netz – eine be­ste­hen­de In­fra­struk­tur, die künf­tig eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Ver­sor­gung mit kli­ma­freund­li­chem Was­ser­stoff spie­len kann.

Was­ser­stoff ist ein ent­schei­den­der Bau­stein für die De­kar­bo­ni­sie­rung der In­dus­trie – ins­be­son­de­re in Sek­to­ren, in de­nen eine di­rek­te Elek­tri­fi­zie­rung tech­nisch oder wirt­schaft­lich kaum um­setz­bar ist. Vor al­lem ener­gie­in­ten­si­ve In­dus­trien sind auf Was­ser­stoff als kli­ma­freund­li­chen Ener­gie­trä­ger an­ge­wie­sen:

  • Stahl­in­dus­trie: Tra­di­ti­o­nell wird Stahl mit koh­len­stoff­in­ten­si­vem Koks pro­du­ziert. Was­ser­stoff kann hier als Re­duk­ti­ons­mit­tel in der Di­rekt­re­duk­tion von Ei­sen­erz ein­ge­setzt wer­den und so die CO2-Emis­si­o­nen um bis zu 95 Pro­zent sen­ken. In Deutsch­land lau­fen be­reits ers­te Pi­lot­pro­jek­te, um kli­ma­neu­tra­len „grü­nen Stahl“ zu pro­du­zie­ren.
  • Che­mie­in­dus­trie: Vie­le che­mi­sche Pro­zes­se, ins­be­son­de­re die Pro­duk­tion von Am­mo­ni­ak und Me­tha­nol, be­nö­ti­gen gro­ße Men­gen Was­ser­stoff. Der­zeit stammt die­ser meist aus fos­si­len Quel­len (grau­er Was­ser­stoff). Durch den Ein­satz von grü­nem Was­ser­stoff kann die Bran­che er­heb­lich zur Re­duk­tion von Emis­si­o­nen bei­tra­gen.
  • Ze­ment- und Glas­pro­duk­tion: In Hoch­tem­pe­ra­tur­pro­zes­sen, bei de­nen Tem­pe­ra­tu­ren von über 1.000 °C er­for­der­lich sind, kann Was­ser­stoff fos­si­le Brenn­stof­fe er­set­zen und so den CO2-Fuß­ab­druck sen­ken.
  • Raf­fi­ne­rien: Be­reits heu­te nut­zen Raf­fi­ne­rien gro­ße Men­gen Was­ser­stoff, um Kraft­stof­fe zu ent­schwe­feln. Der Um­stieg auf grü­nen Was­ser­stoff kann hier eine di­rek­te und schnel­le Emis­si­ons­re­duk­tion be­wir­ken.
  • Schwer­last­ver­kehr und Schiff­fahrt: Wäh­rend Pkw zu­neh­mend elek­tri­fi­ziert wer­den, ist Was­ser­stoff für den Lang­stre­cken-Schwer­last­ver­kehr, den Gü­ter­trans­port auf der Schie­ne so­wie die Schiff­fahrt eine viel­ver­spre­chen­de Lö­sung – ins­be­son­de­re in Form von Was­ser­stoff-De­ri­va­ten wie Am­mo­ni­ak oder syn­the­ti­schen Kraft­stof­fen.
  • Kraft­wer­ke: Um eine si­che­re und kli­ma­neu­tra­le Ener­gie­ver­sor­gung zu ge­währ­leis­ten, wer­den was­ser­stoff­fä­hi­ge Kraft­wer­ke künf­tig eine ent­schei­den­de Rol­le spie­len. Die­se Kraft­wer­ke kön­nen fle­xi­bel auf er­neu­er­ba­re Ener­gien rea­gie­ren, in­dem sie in Zei­ten ge­rin­ger Strom­er­zeu­gung aus Wind- und So­lar­ener­gie mit Was­ser­stoff be­trie­ben wer­den. Da­durch leis­ten sie einen wich­ti­gen Bei­trag zur Netz­sta­bi­li­tät und si­chern eine ver­läss­li­che Strom­ver­sor­gung – ins­be­son­dere in Zei­ten schwan­ken­der er­neu­er­ba­rer Ener­gie­pro­duk­tion.

Mit der zu­neh­men­den Ver­füg­bar­keit von Was­ser­stoff kön­nen die­se In­dus­trie­zwei­ge so­wie die Ener­gie­wirt­schaft ih­re CO2-Emis­si­o­nen dras­tisch sen­ken, ohne ih­re Kern­pro­zes­se grund­le­gend ver­än­dern zu müs­sen.

Best Case

  • BMW: Nachhaltige Produktion

    BMW setzt auf grü­­nen Was­­ser­­stoff, um die Pro­­duk­­tion am Stand­­ort Leip­­zig nach­­hal­­tig und wirt­­schaft­­lich zu ge­­stal­­ten. Die La­­ckie­­re­­rei nutzt be­­reits bi­­va­­len­­te Bren­­ner, die auch mit Was­­ser­­stoff be­­trie­­ben wer­­den kön­­nen. Die­­ser Um­­stieg er­­for­­dert nur mi­­ni­­ma­­le An­­pas­­sun­­gen und kann wäh­­rend des lau­­fen­­den Be­­triebs er­­fol­­gen.

  • CO2-arme Stahlproduktion in Salzgitter

    Das Trans­­for­­ma­­tions­­pro­­gramm zielt auf eine na­­he­­zu CO2-freie Stahl­­pro­­duk­­tion ab und wird in drei Stu­­fen um­­ge­­setzt. Die ers­­te Stu­­fe soll Ende 2025 in Be­­trieb ge­­hen und um­­fasst eine Di­­rekt­­re­­duk­­tions­­an­­la­­ge, einen Elek­­tro­­licht­­bo­­gen­­ofen und eine 100-MW-Elek­­tro­­ly­­se­­an­­la­­ge zur Was­­ser­­stoff­­her­­stel­­lung.

  • Klimafreundliche Wärme- und Stromversorgung in Frankfurt

    Die Mainova baut das größ­te Frank­fur­ter Heiz­kraft­werk, das HKW West, um. Bis 2026 ent­ste­hen zwei neue, leis­tungs­fä­hi­ge Gas­tur­bi­nen­an­la­gen mit Ab­hit­ze­dampf­er­zeu­gern, die Wär­me und Strom gleich­zei­tig pro­du­zie­ren und be­reits für den Ein­satz von Was­ser­stoff vor­be­rei­tet sind.

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Un­­ter­­stüt­­zen Sie die Trans­­for­­ma­­tion hin zur Kli­­ma­­neu­­tra­­li­­tät durch die Be­­schleu­­ni­­gung des Was­­ser­­stoff­­hoch­­laufs. Las­­sen Sie uns ge­­mein­­sam das Was­­ser­­stoff­­netz zu ei­­ner be­­le­­ben­­den und pul­­sie­­ren­­den Ader eines star­­ken und wett­­be­­werbs­­fä­­hi­­gen In­­dus­­trie­­stand­­or­­tes Deutsch­­land ma­­chen. Wer­­den Sie jetzt Teil der Wirt­­schafts­­al­­li­­anz Hydrogen Germany.

Diana Frey
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