Anwendung von Wasserstoff in der Lackiererei von BMW am Standort Leipzig
Quelle: Jost Listemann/DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT

BMW: Nachhaltige Produktion mit grünem Wasserstoff

BMW setzt auf grü­nen Was­ser­stoff, um die Pro­duk­tion am Stand­ort Leip­zig nach­hal­tig und wirt­schaft­lich zu ge­stal­ten. Die La­ckie­re­rei nutzt be­reits bi­va­len­te Bren­ner, die so­wohl mit Erd­gas als auch Was­ser­stoff be­trie­ben wer­den kön­nen. Die­ser Um­stieg er­for­dert nur mi­ni­ma­le An­pas­sun­gen und kann wäh­rend des lau­fen­den Be­triebs er­fol­gen. Zu­dem be­treibt BMW die welt­weit ers­te voll­au­to­ma­ti­sche Was­ser­stoff­tank­stel­le für in­ter­ne Trans­port­zü­ge und plant den Bau ei­ner ei­ge­nen Was­ser­stoff-Pipe­line, um lang­fris­tig auf eine CO2-neu­tra­le Pro­duk­tion hin­zu­ar­bei­ten​.

Ne­ben der Um­stel­lung auf Was­ser­stoff in der La­ckie­re­rei för­dert BMW auch die Nut­zung er­neu­er­ba­rer Ener­gien für die Strom­ver­sor­gung des Werks. Das Leip­zi­ger Werk plant zu­dem, eine ei­ge­ne Was­ser­stoff-Pipe­line zu bauen, um die Ver­sor­gungs­si­cher­heit zu ge­währ­leis­ten und die Ab­hän­gig­keit von fos­si­len Brenn­stof­fen zu re­du­zie­ren. Die­se Maß­nah­men sind Teil der lang­fris­ti­gen Stra­te­gie von BMW, die CO2-Emis­sio­nen bis 2050 auf null zu sen­ken. Durch die In­te­gra­tion von Was­ser­stoff und an­de­ren grü­nen Tech­no­lo­gien will BMW die Nach­hal­tig­keit und Wett­be­werbs­fä­hig­keit sei­ner Pro­duk­tion wei­ter ver­bes­sern​.

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